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Logo Talrose

Flyer für den WVO "Christbaum verbrennen"

Auflage: 2500 Stk. Digitaldruck: 300 dpi
Flyer für den WVO "Christbaum verbrennen"

Über Logos und Logo-Design

Logo Design - das Gestalten eines Logos - ist eine der wichtigsten, interessantesten aber auch kniffligsten Disziplinen der grafischen Gestaltung. Wer sich für ein Logo-Design oder Logo-Redesign interessiert, erfährt hier, was es dabei zu beachten gilt.
"Logos" ist griechisch für Wort
"Logos" ist griechisch für Wort
Das Wort Logo (griechisch: logos = Wort) leitet sich vom Begriff Logotypie ab, was in der traditionellen Satztechnik des Bleisatz ein Verfahren darstellt, einzelne Buchstaben (Typen) häufig wiederkehrender Wörter (z.B. Namen von Organisationen) als einzige Bleitype zusammenzugiessen.  So entstanden mit der Zeit einzigartige und charakteristische Schriftbilder.

Ein Logo im heutigen Sinn kann aus einem oder mehreren Schriftzeichen, aus einem Bild, Piktogramm, Symbol, Ikon, oder auch aus einer Kombination all dieser Elemente bestehen. Doch was gilt es nun bei einem allfälligen Logo-Design oder -Redesign zu beachten?


Ein Logo, welches  eine Organisation oder Unternehmen verkörpert und repräsentiert, nennt man ein Firmenlogo; ein Logo, das für ein Produkt oder eine Marke steht, nennt man Markenzeichen oder Trademark. Da ein Logo die Wiedererkennung und Identifikation mit einer Organisation, Firma, Marke fördert und somit eine Bindung zu dieser herstellt, ist es nicht empfehlenswert, das Logo einem ständigen Redesign zu unterziehen, denn Wiedererkennungswert und Einzigartigkeit gehören mitunter zu den wichtigsten Eigenschaften eines Logos.


Wer ein Logo gestaltet oder redesignt (also überarbeitet), muss auf viele verschiedene Faktoren achten. Grundsätzlich gilt auch hier die Maxime «weniger ist mehr», denn die Anforderungen an das moderne Logo sind enorm. So soll ein professionell gestaltetes Firmenlogo den Betrachter innerhalb eines Augenzwinkerns ansprechen, ihm diverse Informationen (Art, Tätigkeitsbereich, Philosophie, Grösse) über die Organisation vermitteln und wenn möglich auch noch so einprägsam sein, dass sich der Betrachter daran erinnert, beziehungsweise das Logo später wiedererkennt. Zusätzlich muss das Design des Logos auch noch eigenständig sein, um nicht in Konflikt mit bereits bestehenden Logos und Marken kommen. Von nicht zu unterschätzender Relevanz ist auch, dass das Logo universal einsetzbar ist, das heisst, dass es auf einem Briefkopf, auf Visitenkärtchen, im Internet, auf einer Schwarz-Weiss-Kopie, auf einem Fahrzeug und auf einer drei Meter hohen Werbetafel gleichermassen gut aussieht. Kurz gesagt, ein gewaltiger Job für ein «simples Bildchen»!


Aus dem Aussehen und dem Stil eines selbstbewussten Logos ergeben sich sämtliche weiteren Gestaltungen und Anwendungsmöglichkeiten, die zusammengefasst das Corporate Design einer Organisation bilden.

Schriften im Internet

Der Gestalter kann heute auf ein beinahe unerschöpfliches Sortiment an verschiedenen Schriften und Zeichensätzen zurück greifen und hat somit bei der Gestaltung von Texten, Titeln oder Logotypen eine schier unermessliche Freiheit. Doch längst nicht jede Schrift, welche zwar stilvoll und passend auf Briefpapier und Visitenkärtchen prangt, ist auch tauglich für die Darstellung auf dem Bildschirm.

Aus einer Rundung wird eine auf Pixeln basierende Bildschirmdarstellung
Aus einer Rundung wird eine auf Pixeln basierende Bildschirmdarstellung
Schriften müssen für die Darstellung auf dem Bildschirm gerastert werden, da sie analog der Bildschirmauflösung in Pixeln (Kunstwort aus Picture und Element) dargestellt werden. Dies führt zum sogenannten Treppeneffekt, der «verpixelten» Darstellung von Rundungen, Schrägstrichen oder weichen Kanten. Vor allem bei kleinen Schriftgrössen tritt auch das Phänomen des Zusammenwachsens von einzelnen Buchstaben oder gar der Tilgung von einzelnen Punzen (Innenräume von Buchstaben) auf. Dies ergibt ein ungewohntes Schriftbild und macht den Text oder einzelne Silben unleserlich und beeinträchtigt den Lesefluss.

Beispiele von Schriften auf dem Bildschirm
Beispiele von Schriften auf dem Bildschirm
Früher umging man dieses Problem, indem man auf Webseiten die Menüpunkte oder gar Titel und ganze Texteblöcke als Bildelemente im JPG- oder GIF-Format integrierte, was zwar die Leserlichkeit sicher stellte, jedoch im Hinblick auf Suchmaschinen-Optimierung und Bearbeitung mittels CMS alles andere als ideal ist.

Die meistverwendete Leseschrift für Lauftext im Internet ist wohl die Verdana, welche für Microsoft entwickelt und speziell für die Darstellung auf dem Bildschirm optimiert wurde. Sie wird auch bei kleiner Schriftgrösse auf dem Bildschirm noch klar dargestellt (siehe Grafik) und ist daher hervorragend lesbar.

Die Praxis zeigt, dass sich die meisten serifenlose Schriften (Arial, Helvetica, Geneva, ...) gut für das Internet eignen. Problematisch wird es jedoch bei Serifenschriften (Times, Garamond, ...) oder bei Schriften mit starkem Kontrast der Strichstärken (Bodoni) und kursiven, mageren oder sehr schmallaufenden Schriftschnitten.

Natürlich hängt die Lesbarkeit von Schriften im Internet auch von der Farbe der Schrift und des Hintergrundes ab. Optimal ist eine dunkle Schrift auf hellem Untergrund – je weniger Kontrast, desto ermüdender wirkt sich die Lektüre auf den Leser aus.

Animationen und Intros auf Webseiten

Die Zeiten von Flash-Intros und blinkenden Buttons sind endgültig vorbei. Animationen werden bewusst nur noch dort eingesetzt, wo sie einen Nutzen beziehungsweise einen Mehrwert für den User darstellen, aber nicht mehr nur als schmückendes Element.
Beispiel für einen animiertes Bild (klicken Sie auf das Bild, um die Animation zu sehen)
Beispiel für einen animiertes Bild (klicken Sie auf das Bild, um die Animation zu sehen)
Der Trend bei der Gestaltung von Websites deutet ohnehin auf einfach strukturierte aber trotzdem (oder gerade deshalb) optisch ansprechende Websites mit klarer Farb- und Formensprache hin. Somit wirkt die Internetpräsenz modern und doch zeitlos.

Bildanimationen und Flash-Intros, die vor einigen Jahren noch einen Hype darstellten, wirken im schnelllebigen Medium Internet rasch veraltet, wenn sie nicht gar als störend empfunden werden. Wer im Internet auf der Suche nach Informationen ist, wird etwas verärgert auf jeden Skip-Intro-Button klicken – auch wenn die Animation noch so gekonnt und mit gestalterischem Flair umgesetzt ist.

Vor wenigen Jahren wurde eine Unzahl von Websites mit einem Flash-Intro «aufgepeppt», was die Website-Betreiber als eine schnelle und günstige Massnahme zur Aufwertung ihrer Internetpräsenz ansahen. Im Gegenteil, ein Flash-Intro (oder auch nur eine in mit Flash umgesetzte Navigation in einer statischen Seite) kann äusserst kontraproduktiv sein, will man seine Website für Suchmaschinen optimieren.


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